Scierie Mandray – Sägewerker seit fünf Generationen

Die 1850 von Jean-Baptiste Mandray
gegründete Scierie Mandray wird seit fünf Generationen von Vater zu Sohn weitervererbt. Haupttätigkeit des Sägewerks ist die Produktion von Tannen-, Fichten-, Douglasie- und Waldkiefer-Schnittholz für Zimmerer, Leimholzhersteller, Häuser in Holzbauweise, Verpacker, Industriebetriebe. Das Unternehmen
 hat zahlreiche Dienstleistungen mit Mehrwert zur Aufwertung seines Schnittholzes entwickelt: Trocknung, Hobelung, Abbund, Nagelung und Behandlungen…

 

1850

Jean-Baptiste Mandray, der damals als Holzhändler Bretter auf der Meurthe flussabwärts von Saint-Dié nach Saint-Nicolas-de-Port und Nancy flößte, startete bei Saint-Dié-des-Vosges (Lothringen) seine Schnittholz-Aktivität.

1890

Er überliefert seinem Sohn Auguste Mandray die Leitung des Betriebs. Das Unternehmen zählt damals vier Sägewerke in Taintrux, in den Ortsteilen Les Trois Scieries und Rouges-Eaux.

1922

Das Gebäude der Trois Scieries wird umgebaut und es kommt zur Auswechslung der beiden Hochgangsägen, der Rollensäge und der Kreissäge.

1930

Die Anlagen werden elektrifiziert: Inbetriebnahme einer Hydraulik-Turbine mit Anschluss an den Teich und Bau eines Transformators für die Stromversorgung der Bandsäge und einer Kreissäge.

1932

Pierre Mandray, Sohn von Auguste, übernimmt in dritter Generation das Sägewerk.

1944

Teilzerstörung des Sägewerks unter den Granaten der Befreiungsarmee.

1967

Louis Mandray, Sohn von Pierre, verwandelt das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft (AG) und beschließt die Mechanisierung der Förderanlagen: Keienburg-Kran, Gabelstapler (1968)

1975

Kauf einer neuen André-Bandsäge

1980

Das Sägewerk entwickelt sich weiter: 2000 m2 zusätzliche Gebäude und Montage einer André-Twin-Säge. Die Produktion steigt von 30 auf 80 m3 pro Tag.

1989

Neue Primultini-Kopfsäge mit einem der ersten Slabber überhaupt in Frankreich (Import aus Quebec).

1990

Eröffnung der Werkstatt für die Nagelung von Sonderpaletten.

1991

Philippe Mandray wird nach dem Tod seines Vaters zum Generaldirektor ernannt: Er stellt die 5. Generation dar. Er kann auf die Unterstützung seines Bruders Olivier und seiner Schwester Isabelle zählen. In diese Zeit fällt auch die Inbetriebnahme des ersten Holztrockners, der von Beginn an im Dauereinsatz ist.

1995

Auswechslung der Twin-Säge durch eine Mehrblatt-Kreissäge. Inbetriebnahme eines computerisierten Systems für die Steuerung der gesamten Produktionslinie.

1996

Erster Weinig-Hobelautomat für die Hobelung von großen Tragwerksteilen.

Erste vertraglich festgelegte Gewinnbeteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen.

1997

Produktion und Auslieferung des ersten Großkühlturms in Brasilien (60 Container).

1998

Investition in eine CNC-gesteuerten Hundegger-Abbundanlage für den Zuschnitt der Tragwerksteile nach den Plänen von Zimmerern.

2001

Neue Erweiterung: 1 500 m² zusätzliche Gebäude und Inbetriebnahme einer automatischen Besäumkreissägemaschine mit Scanner und Sortierautomat.

2003

Das Sägewerk erhält als eines der ersten in Frankreich die PEFC-Zertifizierung für nachhaltiges Waldmanagement.

2004

Inbetriebnahme des zweiten Holztrockners.

2006

Auswechslung der Kopfbandsäge.

2007

Kompletterneurung des Stammholzlagers. Montage einer Twin-Trennbandsäge.

2009

Zweite Zuschnittlinie. Drei Jahre vor der gesetzlichen Pflicht erhält das Sägewerk die CE-Zertifizierung und -Kennzeichnung für Strukturhölzer.

2010

Montage einer Weinig-Kehlmaschine 7 Werkzeughalter für die Fertigung von Außenverschalungen und Terrassendielen.